Search tips
  • Feynsinn » Rückzugsgefechte eines Unbelehrbaren
    Hans-Werner Sinn hält sich noch immer für berufen, dem Volk und der Welt zu erklären, was es zu denken habe. Es gibt keinen Bereich des öffentlichen Lebens, in den er sich nicht einmischt. Daß er als Hobbyhistoriker ein antisemitischer Propagandist ist, ist eine Sache. Daß er als Ökonom ein Totalausfall ist, eine andere. Jetzt geriert er sich auch noch als Umweltpolitiker.
    in Politik und Gesellschaft with griechenland kapitalismus sinn wirtschaft
  • Herdentrieb: Warum wir nicht in der Eurofalle stecken
    Lehrbücher der Volkswirtschaftslehre beginnen meist mit Robinson Crusoe und seinen Kokosnüssen. Robinson sitzt auf seiner Insel und kann sich nun überlegen, ob er seine Früchte aufisst oder sie einpflanzt, damit sie sich vermehren. Isst er sie alle auf, hat er morgen nichts mehr zu essen. Pflanzt er sie ein, wird er vielleicht heute nicht statt, dafür verhungert er morgen nicht. Deutschland hat seit dem Ende des zweiten Weltkriegs ziemlich viel gepflanzt und ziemlich wenig gegessen – und für die von Hans-Werner Sinn und anderen angestoßene Debatte über Risiken aus der Euro-Rettung ist das ein sehr wichtiger Befund.
    in Politik und Gesellschaft with eurokrise finanzkrise griechenland kapitalismus wirtschaft
  • Notizen aus der Unterwelt: Rettet Griechenland vor den Rettern
    In eben dem Moment, in dem jeder zweite jugendliche Grieche arbeitslos ist, in dem 25000 Obdachlose durch die Straßen von Athen irren, in dem 30% der Bevölkerung unter die Armutsschwelle gefallen sind, in dem Tausende von Familien dazu gezwungen sind, ihre Kinder zur Arbeit zu schicken, damit sie nicht vor Hunger und Kälte sterben, in dem die neuen Armen und die Flüchtlinge sich auf den öffentlichen Müllhalden um die Abfälle streiten – in eben diesem Moment zwingen die „Retter“ Griechenlands unter dem Vorwand, dass die Griechen „sich nicht hinreichend Mühe geben“, diesem Land einen neuen Hilfeplan auf, der die verabreichte tödliche Dosis noch einmal verdoppelt.
    in Politik und Gesellschaft with griechenland kapitalismus wirtschaft
  • Wiesaussieht: Abschaffung des Geldes via EZB
    Die Kollegen von der FAZ Wirtschaftsredaktion haben uns jetzt seit zwei Jahren jeden Tag neu erklärt, warum man einen Schuldenschnitt in Griechenland machen müsste. Aus ordnungspolitischen Gründen sollten private Anleger daran beteiligt werden und die EZB dürfte nichts anderes machen als gar nichts zu machen. Außerdem konnten wir jeden Tag etwas über die suboptimale Performance des griechischen Staates lesen. Man drückte das nur nicht so nett aus. Heute Morgen dürfen wir bei Heike Göbel lesen, welche Folgen das hat.
    in Politik und Gesellschaft with griechenland kapitalismus wirtschaft


griechenland from all users